Schwerpunkt Angst

Leiden Sie unter Ängsten, die Ihr Leben bestimmen
Haben Sie Ängste, mit denen Sie lernen wollen hilfreich umzugehen?

Angststörungen sind weit verbreitet und zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Das Risiko im Laufe des Lebens an einer Angststörung zu erkranken liegt zwischen 14 und 29%.

Angst bezeichnet eine natürliche Reaktion auf Gefahrenreize. Sie ist im Grunde eine sinnvolle Reaktion auf eine Bedrohung. Sie ist eine Anpassungsleistung, die überlebenswichtig ist. Die körperliche Reaktion kennzeichnet sich durch Alarmreaktionen des sympathischen Nervensystems. Das bedeutet beispielsweise Unwohlsein, Unruhe, Herzrasen, Schwitzen, beschleunigte Atmung und Zittern. Denken, Aufmerksamkeit und Gedächtnis sind auf gefahrenrelevante Reize beschränkt. Betroffene reagieren wenn möglich mit Flucht und Vermeidung. Sie versuchen der Situation schnellstmöglich zu entkommen. Bei einer Angststörung verliert die Angst jedoch ihre Schutzfunktion. Zu den Angststörungen zählen eine Vielzahl von Krankheitsbildern. In diesem Fall sind die Angstreaktionen nicht mehr angemessen. Sie führen im Gegenteil zu Leid und Beeinträchtigung.

Es wird zwischen folgenden Angststörungen unterschieden:

- Panikstörung (mit/ohne Agoraphobie)
- Generalisierte Angststörung
- Agoraphobie
- soziale Phobie
- spezifische (isolierte) Phobie
- sonstige phobische Störungen

Panikstörung

Wenn Sie unter einer Panikstörung leiden, dann leiden Sie unter wiederkehrenden, plötzlichen und scheinbar unerklärbaren Panikattacken. Eine Panikattacke ist eine abrupt auftretende starke Angstreaktion, die sich in kurzer Zeit zu ihrem Höhepunkt steigert.Typische Symptome sind Herzrasen, Atemnot, Brustschmerzen, Erstickungsgefühl und Schwindel. Viele Betroffene leiden unter der Angst, die Kontrolle zu verlieren, verrückt zu werden oder zu sterben. In der Folge entwickeln sich Sorgen und Befürchtungen bezüglich weiterer Attacken und deren Folgen.

Agoraphobie

Wenn Sie unter einer Agoraphobie leiden, dann leiden Sie unter der Angst vor bestimmten Orten oder Situationen und meiden diese. Sie gehen davon aus, dass eine Flucht schwierig wäre oder Sie keine Hilfe bekommen. Typische angstauslösende Situationen sind öffentliche Plätze, Menschenmengen, das Anstellen in einer Warteschlange, Reisen im Bus, Zug oder Auto sowie alleine außer Haus zu sein. Sie tritt häufig gemeinsam mit einer Panikstörung auf. Unbehandelt nimmt sie häufig einen chronischen Verlauf an und kann Sie soweit beeinträchtigen, dass Sie Schwierigkeiten haben Ihr Haus zu verlassen und arbeiten zu gehen.


Generalisierte Angststörung

Wenn Sie unter einer generalisierten Angststörung leiden, dann leiden Sie unter einer lang anhaltenden Angst, welche sich vor allen Dingen durch Sorgen und Anspannungsgefühle kennzeichnet. Die Angst bezieht sich in der Regel auf eine Vielzahl von Lebensumständen, alltäglichen Situationen und ganz gewöhnliche Probleme. Sie haben den Eindruck, die Kontrolle über die Sorgen, ihre Dauer und Häufigkeit verloren zu haben. Typisch ist ein Muster von wechselnden gedanklichen, motorischen und vegetativen Symptomen. Charakteristisch ist ein erhöhtes körperliches und psychisches Erregungsniveau. Dazu gehören Schlafstörungen, nervöse Anspannungsgefühle und Reizbarkeit.


Soziale Phobie

Wenn Sie unter einer sozialen Phobie leiden, dann leiden Sie unter der Angst vor sozialen- oder Leistungssituationen. Sie erleben bei der Konfrontation mit solch einer Situation oder bei dem Wissen einer bevorstehender Situation Angst. Diese Angst kann sich bis zur Panikattacke steigern. Typische Situationen, die Ihnen Angst machen sind z.B. in Gegenwart anderer zu sprechen, zu essen, zu schreiben, oder an Veranstaltungen, geselligen Kontakten oder Prüfungen teilzunehmen. Die Angst kann in solch einem Maß einschränken, dass Sie massive Einschränkungen in Ihrer beruflichen und sozialen Leistungsfähigkeit erleben. 



Spezifische Phobien

Wenn Sie unter einer spezifischen Phobie leiden, dann leiden Sie unter der Angst vor ganz spezifischen Objekten oder Situationen. Die häufigsten Phobien betreffen Angst vor Tieren, Höhen, dem Fliegen, zahnärztliche Behandlungen, enge Räume sowie dem Anblick von Blut, Verletzungen oder Spritzen. Die Angst ist so stark, dass Ihr Leben deutlich eingeschränkt ist. Die typische Befürchtung ist, dass direkt vom Objekt Gefahr ausgeht (z.B. Hundebiss, Flugzeugabsturz). Wenn möglich, versuchen Sie die Situationen oder Objekte zu vermeiden. Wenn es Ihnen nicht möglich ist, die Situation oder das Objekt zu vermeiden, dann kann die angstbesetzte Situation unter extremer Angst ertragen werden.



Bei all diesen Leiden biete ich Ihnen zuverlässige und professionelle Hilfe an. 









Schwerpunkt Trauma

Haben Sie ein traumatisches Ereignis erlebt, das Sie gedanklich nicht loslassen können und Ihren Alltag stark beeinträchtigt?

Eine posttraumatische Belastungsstörung ist eine mögliche Traumafolgestörung. In Deutschland sind pro Jahr ca. 1,5 Millionen Erwachsene von einer posttraumatischen Belastungsstörung betroffen.

Wenn Sie ein potenziell traumatisches Ereignis erlebt haben, kann es sein, dass sie danach unter Ängsten und wiederkehrenden Erinnerungen leiden. Die Gedanken und Erinnerungen drängen sich scheinbar auf, häufig auch in Form von Bildern und Alpträumen. Sie vermeiden Gedanken und Situationen die mit dem Ereignis zusammenhängen? Sie sind schreckhafter als zuvor, reizbarer, können sich schlechter konzentrieren und haben Schwierigkeiten ein- oder durchzuschlafen? Möglicherweise ziehen Sie sich zurück und fühlen sich innerlich leer. Möglicherweise empfinden Sie Schuld, Scham oder Ekel. Häufig ändert sich der Blick auf sich selbst, andere Menschen und die Welt als Ganzes. Typische Auslöser für eine posttraumatische Belastungsstörung sind Vergewaltigungen, sexualisierte Gewalt, Gewaltverbrechen, Verkehrsunfälle, Folter und schwere Organerkrankungen.

Ich arbeitete u.a. am Israel Center for the Treatment of Psychotrauma (Jerusalem). Hier lernte ich verschiedene professionelle Methoden im Umgang mit Traumafolgestörungen. Während ich im Psychotraumatologischen Zentrum für Diagnostik und Therapie in der BGU (Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik) Frankfurt am Main tätig war, lernte ich Menschen in äußerst schwierigen Lebenslagen zu unterstützen. Ich arbeitete mit Menschen, welche schwerwiegende Unfälle erlebten und sich mit existenziell bedrohlichen Lebenssituation konfrontiert sahen. In meiner Tätigkeit in der Traumambulanz Berlin am Zentrum für Psychotherapie Bodelschwingh betreue und behandle ich Menschen nach potenziell traumatischen Ereignissen, z.B. nach tätlichen Angriffen, sexualisierter Gewalt und dem Verlust geliebter Menschen.

Bei all diesen Leiden biete ich Ihnen zuverlässige und professionelle Hilfe an. 

Schwerpunkt Stress

Fühlen Sie sich erschöpft, gestresst oder ausgebrannt? Kommen Sie zu der Einschätzung, dass die Anforderungen und Pflichten in Ihrem Leben nicht im Verhältnis zur Entlohnung in Form von Entspannung, Wertschätzung, Anerkennung oder Arbeitsplatzsicherheit stehen? Ist Ihr Entscheidungsspielraum oder Ihre Kontrolle zu gering?

Diese Belastungsfaktoren können durch psychoneuroendokrine Mechanismen und dem Ausbilden schädlicher Verhaltensweisen gesundheitsschädigende Folgen haben.
 
Die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben stellt für viele Menschen aufgrund der Vielzahl an Anforderungen, die an uns gestellt werden, eine Herausforderung dar. Verschiedene Rollen, welche wir in unserem Leben einnehmen, stellen uns vor unterschiedliche Aufgaben. Diesen gerecht zu werden und alles befriedigend miteinander zu vereinbaren, ist häufig nicht leicht. Dies führt oftmals dazu, dass man auch in der Freizeit nicht abschalten kann bzw. keine Zeit mehr für Aktivitäten hat, die Spaß bereiten. Innere Unruhe, Anspannung und Nervosität, bis hin zu chronischer Erkrankungen, können die Folgen sein.

Menschen die dauerhaft fehlbelastet sind, spüren Auswirkungen auf Ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden. Ermüdung, innere Anspannung, Unruhe und Nervosität oder Reizbarkeit und Wut sind Anzeichen dafür, dass eine solche Belastung vorliegt. Mittel und langfristig bedeutet das, dass Sie unzufrieden sind, Ihr allgemeines Wohlbefinden sinkt, Sie resignieren oder Ängste entwickeln. In der Folge können Sie schlechter schlafen und vernachlässigen Ihre Gesundheit. Auch die Entwicklung psychosomatischer Erkrankungen ist möglich. Dies führt zu Leistungsschwankungen, die Qualität Ihrer Arbeit nimmt ab, möglicherweise tendieren Sie nun dazu, vorwiegend kurzsichtige Entscheidungen zu treffen. Konflikte mit Vorgesetzten und Kollegen folgen. Letztlich ziehen Sie sich zurück. 

Warum ist es wichtig Stress dauerhaft zu reduzieren? 

Körper und Psyche sind durch sich wechselseitig beeinflussende Prozesse miteinander verbunden. Dies führt beispielsweise dazu, dass ein eigentlich autonom gesteuertes System, wie das Herz-Kreislauf-System durch psychologische Prozesse (z.B. Stress) beeinflussbar ist. Äußere Einflussfaktoren die scheinbar festgefahren sind, beispielsweise Arbeitsbedingungen oder private Belastungsfaktoren können so unverrückbar scheinen, dass sie chronischen Stress auslösen und dadurch schädliche körperliche Veränderungen hervorrufen. Mein Ziel ist es, solchen Prozessen präventiv vorzubeugen. Falls dieses Stadium schon überschritten sein sollte, arbeiten wir daran, hilfreich Einfluss zu nehmen und Ihnen zu psychischer und dadurch auch zu körperlicher Gesundheit zu verhelfen. 
 

Was erwartet Sie?

Je nach Herausforderung wird gemeinsam mit Ihnen ein effizienter Plan erstellt, um ein für Sie optimales Angebot anbieten zu können. Gemäß ihrer Werte und Ziele arbeiten wir fokussiert an kreativen, ressourcenorientierten und individuellen Lösungen. Wir erfassen Belastungsquellen (Leistungsanforderungen, Arbeitsunterbrechungen etc.) und Beanspruchungsfolgen (Erholungsbedürfnis, Erschöpfung, Leistungsabfall) und fördern organisationale (Handlungsspielräume, Unterstützung, wertorientierte Führung etc.) und persönliche Ressourcen (Fitness, Schlaf, Entspannung etc.). Der zeitliche Rahmen richtet sich dabei nach Ihrem jeweiligen Anliegen. 

Lösung: Stressanalyse

In der Stressanalyse widmen wir uns Ihrem aktuellen Stresserleben. Fühlen Sie sich gestresst? Ist die Belastung noch gut auszuhalten oder haben Sie das Gefühl, es wächst Ihnen über den Kopf? Gezielt untersuchen wir in einem ersten Schritt, welche Faktoren zu einer Belastung führen. Diese können sehr vielfältig sein. Beispielsweise kann der Zeitdruck zu hoch sein, die Arbeitsanforderungen übersteigen die Möglichkeiten oder ihre perfektionistischen Ansprüche bremsen Sie aus? Konflikte mit Vorgesetzten oder Kollegen, welche sich ständig wiederholen? Eventuell liegt das erhöhte Stresserleben nicht an Ihrem Job. Vielleicht sind Sie privat durch die Geburt eines Kindes, eine Scheidung oder die Erkrankung eines Familienmitglieds so eingebunden, dass sie keine Energie mehr verspüren und sich dies natürlich wiederum negativ auf ihre berufliche Leistungsfähigkeit auswirkt. Sobald wir diese individuellen Aspekte erarbeitet haben, starten wir mit der Definition von Zielen. Was wollen Sie erreichen? Wo wollen Sie hin? Wir planen den Weg hin zu Ihrem Wohlbefinden.